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Gültz/ Tützpatz/ Pribsleben 18.04.2017 – Energieministerium nutzt erneut Zielabweichungsverfahren

Gültz/ Tützpatz/ Pribsleben 18.04.2017 Entgegen aller Einwände hat das Energieministerium dem umstrittenen Bau weiterer Windkraftanlagen im Raum Gültz per Zielabweichungsverfahren zugestimmt. Am Sinn und Nutzen dieses Vorhabens RH2-PTG bestehen starke Zweifel. Der Planungsverband MSE hat dieses Gebiet als ungeeignet eingestuft. Das Ministerium setzt sich aber auch über diese Einwände hinweg und verspricht Innovationen, die nicht innovativ sind. Es sollen neue Windkraftanlagen zur Speicherung der Energie mittels Wasserstoff getestet werden und die Möglichkeit, bei einem sogenannten Blackout, dem Zusammenbruch unserer Stromversorgung, mittels der 13 genehmigten Windenergieanlagen einen "Schwarzstart" zu testen. Laut Energieministerium waren bisher aber für solche Tests 30 Windkraftanlagen nötig, nun soll es mit 13 Windkraftanlagen gelingen? Im nahe gelegenen Grapzow wird bereits die Speicherung der Energie mittels Wasserstoff getestet. Dass ausgerechnet mittels Windkraftanlagen das (übrigens von ihnen selbst verursachte) Problem des Blackout bekämpft werden sollen, ist auch nicht innovativ. Der Schwarzstart wird deutschlandweit schon getestet, bzw. wären solche Tests genauso in Grapzow möglich, da der Betreiber derselbe ist, wie in Gültz. Es ist frech, wie Herr Pegel mal wieder, ohne sich den betroffenen Bürgern gegenüber ehrlich rechtfertigen zu müssen, seine Macht demonstriert.

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Ministerium-stimmt-umstrittenem-Windpark-zu,windkraft862.html

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