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Warnemünde, 18.04.2018 – Die Juwelen des Tourismus in MV für eine gescheiterte Energiepolitik?
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Rostock, 03.04.2018 – „EEG – Energiewende erkennbar gescheitert!“ Bleiben WEA auf EEG-Umlage angewiesen?

Die Zahl der Windkraftanlagen in Deutschland könnte ab dem Jahr 2020 rückläufig sein. Ursache des von der Windkraftindustrie angemahnten Rückgangs ist das Auslaufen der staatlichen Förderung in Form der Einspeisevergütung. Dank der EEG Umlage zahlen die Bürger dafür Stromrechnungen so hoch wie nie.
In M-V wären in den Jahren 2020 bis 2025 ca. 859 alte Windkraftanlagen von der auslaufenden Förderung betroffen.

Dann muss eine Anlage selbständig Gewinn einbringen, was sie aber ohne staatliche Unterstützung nicht kann. Die Frage ist, warum nach 20 Jahren das noch immer nicht möglich ist? Wind gibt es doch umsonst, wie immer wieder betont wird.
Bedeutet denn die Forderungen nach weiterer staatlicher Förderung, dass die Entsorgung der alten Windkraftanlagen nicht abgesichert ist? Zur Zeit wird der Windkraftschrott in Osteuropa entsorgt. Wie umweltgerecht es dort zugeht, ist die ungeliebte Frage.
Der Grünen Politiker Jaeger, selbst Windkraftprofiteur, spricht von einer Gesamtleistung von 6000 Megawatt in ganz Deutschland, die wegbrechen könnte. Dass aber die installierte Leistung nur zu einem Bruchteil als tatsächliche Nennleistung in unsere Stromversorgung einfließt, wird glatt verschwiegen. Denn noch immer liefern Windkraftanlagen keinen kontinuierlichen Strom. Noch immer haben wir keine ausreichenden Speichertechnologien. Noch immer liefern nicht nur bei Windflaute überwiegend Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke den tatsächlichen Strom.
Fazit ist, dass die Strompreise weiter steigen werden und uns Bürgern infolge Repowern alter Anlagen nun bis zu 200m hohe Anlagen in zum Teil 800 m Entfernung zur Wohnbebauung drohen. Das bedeutet weiterer Wertverlust der Immobilien und Sinken der Lebensqualität.

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