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5. Juni 2018
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9. Juli 2018

Schwerin, 20.06.2018 – Die Bundesnetzagentur veröffentlicht neue Zahlen

Schwerin, 20.06.2018 Die Bundesnetzagentur veröffentlichte in dieser Woche die Zahlen für Ausgleichszahlungen, die die Stromkunden in M-V für Überkapazitäten auf dem Ökostrommarkt zahlen müssen. Zwar sind die Summen im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht auf 22,4 Millionen Euro gesunken, dennoch zahlen Stromkunden in Deutschland 1,4 Milliarden Euro für Eingriffe in die Stromproduktion aller Kraftwerke sowie Anlagenabschaltungen. Ursache sind höchste Einspeisungszahlen aus Windkraftanlagen nach den häufigen Stürmen im vergangenen Jahr und demzufolge häufiges Herunterregeln auch von Kohle- und Gaskraftwerken.
Nach Ansicht des FREiEN HORIZONTS unterstreichen diese Zahlen die Forderungen der Partei nach einem sofortigen Ausbaustopp des Windkraftausbaus in M-V. Heiko Böhringer kritisiert das rücksichtslose Vorgehen im Land. Die Summe von 22,4 Millionen Euro entspräche in etwa dem Haushalt der Stadt Ludwigslust. Das Energieministerium ignoriert die steigenden Strompreise für den Endverbraucher und fordert Jahr für Jahr lediglich einen weiteren Ausbau der Stromnetze und der Speicherkapazitäten, um die Überproduktionen aufzufangen. Warum nur versteht Herr Pegel nicht, dass er mit dem weiteren Windkraftausbau die Situation nur noch verschärft. Jahrelang erzählt er die selben Geschichten vom notwendigen Netzausbau und dem Ausbau der Stromspeicher. Warum erledigt er dann diese Hausaufgaben nicht einmal gründlich?

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