Rostock, 15.9.2018 – Wie viele Windkraftanlagen kann das Ökosystem der Ostsee verkraften?
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Stäbelow, 2.10.2018 – erneut Genehmigungen ohne Umweltverträglichkeitsprüfungen – unkontrollierter Ausbau

Stäbelow, 2.10.2018 Wozu eine ausgesetzte Raumordnung führt, zeigt sich deutlich in Stäbelow, Landkreis Rostock. Neue Windkraftanlagen werden in der Trinkwasserschutzzone 2 errichtet. Umweltverträglichkeitsprüfungen werden umgangen, indem man nur 2 der insgesamt 12 vorgesehenen Anlagen gleichzeitig beantragt. Bei höherer Anzahl müsste eine Umweltverträglichkeitsprüfung stattfinden.

Genau diese Zustände bezeichnen den unkontrollierten Ausbau, den unsere Landesregierung uns seit Jahren, allen voran ein Herr Pegel, als Erfolgsmärchen einer gelungenen Energiewende verkaufen will.
In M-V sind bisher vier Gigawatt Nennleistung Windstrom installiert, beschreibt Energieexperte der FDP, Michael vom Baur; benötigt wird aber nur ein Gigawatt. Um den überschüssigen Strom zu speichern, benötige unser Bundesland 1300 Speicher in der Größe des WEMAG-Speichers in Schwerin, der als der größte Speicher seiner Art in ganz Europa gilt. Umgewandelt in Wärmeenergie bräuchte man 13 Städte so groß wie Rostock, um den Energieüberschuss, der in M-V an normal windigen Tagen erzeugt wird, zu verbrauchen. Trotz dieser Zahlen fordert Herr Pegel einen ungebremsten Ausbau der Windenergie. Geht es hier noch um das Wohl unseres Bundeslandes oder um die Eitelkeiten eines einzelnen Ministers?

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